Schlafstörungen / Regeneration

Im Mittelalter galt der Schlaf als ein Zustand erloschener Aktivität. Mystische Inhalte prägten das Thema.So galt der Schlaf z.B. als Bruder des Todes. Sich mit dem Schlaf oder mit Traumdeutungen zu befassen war teilweise sogar verboten.

 

Am Ende des 19. Jahrhunderts beginnt die moderne Schlafforschung. Kohlschütter beschrieb zum ersten Male eine „ideale Schlaftiefenkurve“, die zu Beginn der Nacht steil abfällt und bis zum Morgen wieder abflacht.

Die Entdeckung des Elektroenzephalogramms EEG (Ableitung und Aufzeichnung der Hirnströme) stellt den Beginn der wissenschaftlichen Schlafforschung dar. Wissenschaftlich betrachtet ist der Schlaf ein Zustand einer geänderten Bewusstseinslage. Eine allgemein verbindliche Definition des Schlafes gibt es nicht.

Den Schlafablauf des gesunden Menschen bestimmen verschiedene Schlafphasen.

Immer wieder kommt es zu einem Wechsel von Tiefschlaf und Traumschlaf.

Im Allgemeinen kommt es zu vier Tiefschlafstufen:

vom leichten Tiefschlaf bis zum tiefen Tiefschlaf (Non -REM -Schlaf), gefolgt von einer Traumschlafphase (REM – Schlaf). Während dieser Schlafphasen fällt es uns mehr oder weniger schwer auf zu wachen oder geweckt zu werden.

Dazwischen gibt es jedoch immer wieder kurze Momente, wo unser Bewusstsein kurz an die Oberfläche dringt und unsere Sinne wieder wach sind. Unser Bewusstsein überprüft, ob sich um uns herum alles in Ordnung befindet. Ist die Bettdecke aus dem Bett gefallen und daher unsere Körpertemperatur zu stark abgesunken, greifen wir automatisch danach, decken uns zu, drehen uns vielleicht auf die andere Seite und schlafen sofort wieder ein. In diesen Momenten sind wir auch in der Lage Alarmsignale deutlich aufzunehmen wie z.B. Rauchgeruch zu bemerken, das Klingeln des Telefons zu identifizieren oder ein lautes Klopfen an der Tür zu hören.

 

REM-typische EEG-Muster finden sich bereits in der 27. Schwangerschaftswoche am schlafenden Feten. Erst in der 36. Schwangerschaftswoche kann man den Unterschied zwischen Non-REM und REM-Stadien erkennen.

 

Wie man heute weiß, dienen Tiefschlafphasen der Regeneration von Körperzellen,

Traumschlafphasen hingegen der Verarbeitung psychischer Erlebnisse und der psychischen Stabilisierung. Neugeborene verbringen 50% ihrer Schlafzeit in der Traumphase, Frühgeborene sogar 80%. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die frühe Traumphase der Gehirnentwicklung und Reifung dient.

 

Wie kommt es zum Schlaf?

 

Hierzu gibt es zwei wissenschaftliche Theorien. Die ältere Passivtheorie besagt, dass Schlaf durch einen Abfall des sogenannten retikulären Aktivierungssystems ausgelöst wird. Das retikuläre Aktivierungssystem vermutet man im unteren Teil des Hirnstamms.

Die moderne Schlafforschung unterstützt die Aktivitätstheorie. Hiernach befinden sich verschiedene Schlafregulationszentren im Stammhirn, im Hypothalamus und im Thalamus, die aktiv auf bestimmte Reize reagieren und den Schlaf regulieren.

 

Schlafwissenschaftler haben versucht der Frage nachzugehen, wie viele Stunden Schlaf der Mensch wirklich braucht. Das Ergebnis wird sie erstaunen. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse kann man festhalten, dass ein normaler 8-Stunden Schläfer auch ohne weiteres mit 5 Stunden Schlaf pro Nacht auskommen kann.

5 Stunden Schlaf pro Nacht auf Dauer - bei einem regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus und einer gesunden Lebensweise - führen bei den meisten Menschen zu keinerlei körperlichen Veränderungen oder Schäden.

Auch die Leistungsfähigkeit ist nicht beeinträchtigt. Natürlich müssen sie ab sofort nicht nur 5 Stunden schlafen. Der Schlafbedarf variiert von Mensch zu Mensch und verändert sich auch mit dem Lebensalter. Während Säuglinge ca. 16 Stunden am Tag schlafen kommen die meisten Erwachsene mit 6 bis / 8 Stunden aus.. Noch eines sollten sie wissen. Im Alter ändert sich die Schlafarchitektur und es ist bereits ab 50 völlig normal in der Nacht ein bis mehrmals aufzuwachen. Viele ältere Menschen schlafen nur noch 5 bis 6 Stunden in der Nacht und sehen diesen Zustand dann als Schlafstörung an.

 

Man unterteilt Schlafstörungen folgendermaßen:

Ein- und / oder Durchschlafstörungen (Insomnien) Sie werden geprägt von Einschlafschwierigkeiten, häufiges Erwachen in der Nacht, Schwierigkeit wieder einzuschlafen zu frühes Erwachen am Morgen, das Gefühl "nicht richtig tief zu schlafen", Klagen über unerholsamen Schlaf.

Störungen mit vermehrter Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien), hier kommt es zum ungewollten Einschlafen oder Einnicken am Tage. Man hat Probleme, tagsüber wach zu bleiben und das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer dauernd schläfrig zu sein. Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht.

 

Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus

Man kann nicht zu den „normalen „ Zeiten schlafen gehen.

Man geht, wie es so schon heißt bereits mit den Hühnern ganz früh ins Bett oder erst sehr spät, wenn die anderen schon bald wieder aufstehen. Tritt häufig auch als vorübergehendes Problem nach Fernreisen auf.

 

Während des Schlafens auftretende Störungen/Auffälligkeiten (Parasomnien)

Hierzu zählen z.B. Schlafwandeln, Sprechen im Schlaf, Zähneknirschen und andere Auffälligkeiten.

 

Ursachen für Schlafstörungen

sind in den meisten Fällen psychische Faktoren wie

  • Stress 
  • Ärger
  • seelische Belastung oder
  • Depressionen.

Natürlich können auch Krankheiten

  • Schmerzen, 
  • Schlafapnoe (Atempausen während des Schlafs) 
  • ruhelose Beine (Restless-Legs-Syndrom) 
  • die Auswirkung verschiedener Medikamente 
  • Lärm oder helles Licht zu Schlafstörungen führen.

Auch Schicht - oder häufige Nachtarbeit stören unseren natürlichen Schlafwachrhythmus, ebenso wie

  • Alkohol in größeren Mengen,
  • Kaffeekonsum oder
  • Aufputschgetränke wie Cola etc. kurz vor dem Schlafengehen.

Auch schwer verdauliche Mahlzeiten spät abends fördern nicht gerade den Schlaf.

 

Schlafumgebung

Das Schlafzimmer sollte gut durchlüftet, nicht zu kühl aber auch nicht zu warm sein, die Schlafkleidung nicht beengend. Sie bewegen sich ja im Schlaf und da sollte die Kleidung Ihnen nicht Arme und Beine von der Blutzufuhr abschnüren.

 

Noch ein Wort zum Thema Elektrosmog.

Radiowecker, Fernseher etc. gehören nicht ins Schlafzimmer, verbannen sie diese Geräte aus ihrer Nähe.

Es ist heute wissenschaftlich nachgewiesen, dass Elektrosmog unsere Zellen schädigt und sie an den wichtigen Regenerationsprozessen hindert.

Regeneration ist aber für uns lebensnotwendig. Unsere Zellen tanken nachts durch die ganz speziellen Stoffwechselvorgänge, die ablaufen, die nötige Energie. Es ist, wie bei einem Akku. Ist er leer muss er wieder aufgeladen werden. Der Akku Organismus Mensch muss täglich bzw. nächtlich regelmäßig aufgeladen werden, um zu funktionieren. Aber bei dem hoch komplizierten Organismus und bei den energetischen Dauerleistungen, die er vollbringt ist es nur natürlich, dass sich die Regenerationsprozesse jede Nacht abspielen.

Von entscheidender und wichtiger Bedeutung ist ebenfalls die Matratze auf die sie ihr müdes Haupt betten. „Wie man sich bettet so liegt man!“ sagt der Volksmund. Eine Weisheit, der man nur zustimmen kann.

 

Das spezielle Nacht-Programm der EPV BIO-Energiefeld- & BIO- Photonen-Therapie optimiert schnell und nachweislich einen ruhigen und erholsamen Schlaf. Schlafmittel können in den meisten Fällen stufenweise abgesetzt werden. Die speziellen Frequenzen unterstützen die gesunde Schlafarchitektur und die Zellregeneration. Was können sie ihrem Körper besseres geben, als einen gesunden erholsamen Schlaf und ein hohes Maß an Zellenergie.

 

Empfohlen: BIO-Energiefeld-Programm 2, 25%, 30 Min. + Nacht-Programm.– Kontrolle der Matratze, notfalls diese durch eine neue, orthopädische Gesundheitsmatratze ersetzen.  


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